7 Prinzipien, die das Mindset unserer Kinder stärken~Teil I

In einer Podcastfolge von Laura Seiler bin ich über die sieben hawaiianischen spirituellen Prinzipien gestolpert und dachte sofort, dass dies ein fantastischer Leitfaden für mehr Glückseligkeit ist und wir einiges davon schon im Familienalltag versuchen umsetzen. Daher soll das Thema die Bühne für zwei Blogartikel bekommen.


Die 7 spirituellen Prinzipien sind aus der hawaiianischen Sprache abgeleitet und zeigen den Weg zu seelischer Harmonie, Selbstverwirklichung und Lebensfreude. Wenn wir unseren Kindern einige dieser Prinzipien mit auf den Weg geben, können sie damit Berge versetzen.


1 ~ Ike steht für Bewusstsein


Wer von uns hat nicht schon einmal die Welt "durch die rosarote Brille gesehen"? Leider schwingt bei dieser Redensart immer etwas Naivität mit aber mal ganz ehrlich...was ist eigentlich so schlimm daran die Welt positiv und bunt wahrzunehmen? NICHTS! Wir alle kreieren unsere eigene Realität. Unsere Erfahrungen und Denkweisen lassen die Welt in einem bestimmten Licht erscheinen und so fühlt sich unser Alltag dann auch an. Unser Blickwinkel ist entscheidend und prägt was wir wahrnehmen und was nicht. Die Art und Weise wie wir über uns selbst denken ist also der Grundstein für Glückseligkeit.


"The world is what you think it is."

Positive Affirmationen helfen den Fokus immer wieder auf einen liebevollen Umgang mit uns selbst zu lenken und dadurch unser volles Potenzial zu leben ohne uns von Blockaden einschränken zu lassen. Nehmt euch morgens zwei Minuten Zeit und stellt euch vor den Spiegel mit euren Kindern und wiederholt ein paar positive Sätze, die das Selbstbewusstsein stärken. Fangt mit drei einfachen Sätzen an um die Kleinen nicht zu überfordern.


Ich bin schlau.

.

Ich bin gesegnet.

.

Ich kann alles schaffen.


Es ist wichtig die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen und ins Rampenlicht zu stellen. Dankbarkeit schärft unsere Wahrnehmung für die positiven Erlebnisse und lässt sich einfach als Ritual ins Familienleben einbinden. Erzählt euch beim gemeinsamen Abendessen, welche kleinen Wunder euch heute passiert sind, über was ihr gelacht habt und was ihr am Tag genossen habt.


~Was sind deine Lieblingsgefühle? Was kannst du heute tun, um diese Gefühle in deinen Tag zu holen?~


2 ~ Kala steht für Freiheit & Verbundenheit


Das Universum ist unendlich also sind wir Menschen es auch. Wir können alles erschaffen was wir möchten, wenn wir negative Glaubenssätze durch positive ersetzen und somit unsere eigenen Grenzen überwinden. Wir haben die Freiheit immer wieder neu zu wählen und über uns hinauszuwachsen.


"There are no limits."

Wir sollten unseren Kindern erlauben groß zu träumen und ihnen immer wieder sagen, dass sie alles schaffen können. Natürlich ist es nur eine authentische Erfahrung wenn wir den Kleinen dieses Mindset täglich vorleben und ihnen von den Träumen und Zielen erzählen, die wir erreichen werden ~ ihnen erklären was wir täglich dafür tun um diesen Traum zu leben. Ich möchte, dass mein Sohn Vertrauen in sich, seine Familie und das Leben hat. Deshalb erziehe ich bedürfnisorientiert um die Grundlage für Urvertrauen und große Träume zu erschaffen.


Spirituell gesehen geht es aber auch um Verbundenheit. Es gibt keine Grenzen - wir alle sind miteinander verbunden ...Tiere, Menschen, Natur & Universum. Auch wenn mein Sohn noch jung ist, versuche ich ihn so oft wie möglich die Natur spüren und erfahren zu lassen. Auf meinem Instagram Profil findet ihr einige Ideen dazu. Ich möchte, dass er diese Verbundenheit spüren kann, denn so entsteht ein respektvoller Umgang mit Natur und Tier. Mit älteren Kindern könnt ihr Gehmeditationen in der Natur machen um so die Wahrnehmung für unseren wunderschönen Planeten zu schärfen.


~Was wünschst du dir? Nimmst du dir die Freiheit genau das zu erschaffen?~



3 ~ Makia steht für Fokus


Was ist das erste was du morgens tust? An was denkst du zuerst? Bei den meisten geht der Griff wahrscheinlich zuerst zum Smartphone...Emails, Instagram, News. Ich bin auch schuldig im Sinne der Anklage aber ich arbeite daran den Fokus auf MICH zu setzen und nicht auf das was im Außen passiert.


"Energy flows where attention goes."

Gegenüber unseres Familienbettes hängt mein Vision Board. Wenn ich morgens aufwache, fällt der erste Blick auf die Collage und ich nehme mir ein paar Minuten gedanklich durch meinen eigenen Feed aus bunten Träumen, Ideen und Visionen zu scollen. Ich erlebe wie es sich anfühlt meine Passion zum Beruf zu machen und mit meiner ganzen Familie im Grünen zu leben. Mein Sohn zeigt morgens immer auf das Board und ich erzähle ihm was die einzelnen Bilder für mich bedeuten. Sobald er alt genug ist, werde ich mit ihm seine eigene Collage machen. Ich möchte, dass er große Träume hat und mit Optimismus fest im Leben steht. Vielleicht ist es auch eine schöne Idee als Familie gemeinsam ein Vision Board zu gestalten und festzuhalten wie wir als Familie sein möchten.



Das Gefühl von Glück entsteht in unserer inneren Welt und deshalb ist es so wichtig dieser Welt regelmäßig Aufmerksamkeit zu geben. Ich weiß, dass viele zu ungeduldig für Meditation sind und ich gehöre auch dazu! ABER ich weiß auch, dass diese Ungeduld einfach nur mein innerer Schweinehund ist, der mir sagt: "...es ist doch viel bequemer und leichter dich nicht mit dir selbst auseinanderzusetzen!" Also begebe ich mich immer wieder aus meiner Komfortzone und stehe morgens vor allen anderen auf um ein paar Dinge für mich zu tun.

In einigen alternativen KITAs und Schulen wird Meditation und Achtsamkeit bereits in das Bildungskonzept integriert und das nicht ohne Grund. Es ist ein Geschenk für unsere Kinder ihnen dieses Werkzeug früh an die Hand zu geben. Sie lernen auf ihre Gefühlswelt zu achten und selbst zu managen. Mein Sohn ist noch etwas zu jung aber ich versuche bereit jetzt seine Aufmerksamkeit auf ruhige Momente zu richten...beim Waldspaziergang die Augen zu schließen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen.


~Was kannst du heute tun um deine Vision zu leben?~


Die Message von Ike, Kala & Makia ist einfach und doch so wertvoll: erlaubt euch groß zu träumen, geht liebevoll mit eurer inneren Welt um und schaut in die Richtung in die ihr fahren möchtet.


...HIER GEHT ES ZUR FORTSETZUNG DIESES ARTIKELS! Namasté!

76 Ansichten